Mundus est Ostrea

FINALE

FINALE

UNDER CONSTRUCTION

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"UNSERE STADT BRENNT... ES KÖNNTE EINE FALLE SEIN..."

EAST END BRENNT

- die Kabbale reist mit vollständiger Feuerschutzausrüstung und schwarzem Van in die Feuersbrunst
- das Feuer flammte kreisförmig das erste Mal auf
- bei näherem Hinsehen sind die davonrennenden Passanten viktorianisch gekleidet > alles erinnert an das große Feuer von 1800-Piependeckel
- mit dem dritten Auge besehen tragen alle leute Masken und das feuer besteht aus farbigen Seidenvorhängen…
- aus einer Seitenstraße hört Jessica Schüsse, Gwen, der auch ohne Führerschein fährt, parkt den Van in der nächstgelegenen Wand
- ein kleiner Platz mit Brunnen und 7 toten Kuttenträgern in Blutlachen: sehr teure Anti-Personen-Munition aud Distanz von einem der umliegenden Hausdächer
- wirzwei Kuttenträger vor einem Pub > Gwen immobilisiert den einen der eine Waffe zieht
- Gwenn rennt in die Kneipe und kämpft, drinnen begegnet ihm einer mit distelzweig (Gwens schwäche) > nachdem er sie verprügelt hat rennt er einem kultisten in den keller nach und findet dort ein höhlensystem
- lloyd verwandelt sich in die Blitzfee, fliegt hoch und sucht den Typen im tarnanzug, attackert ihn und kämpft, währendd es kampfes verliert er die kontrolle
- Jessica befragt einen der beiden jungen Kultisten:
– sein name ist Mitch, er macht das nur weil sein Bruder das auch macht und er hat keine Ahnung von gar nichts, die Kultisten sind Jack-the-Ripper-Kultisten, dieser befindet sich im Höhlensystem
- Myrrdin beruhigt Lloyd über Funk mit Musik
- Thor (Rabe) informiert darüber, dass Perseus + 4 Soldaten + ein unbekannter mit riesigem Schwert auf das Pub zukommen
- Gwen kehrt zurück zu seinen Freunden, lloyd hat sich beruhigt und kommt ebenfalls zurück

[memos an Thore 1: Zombies statt Ratten in der Kanalisation]
[Memo 2: feuerkreis > East End wird in die Hölle gesaugt]

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"Wir HABEN die Handynummer des Rattenfängers!"

Ergebnis des Gesprächs mit Basil in der Anderswelt (siehe Forum): die Kabbale lässt Basil ziehen

DAS IST UNSER REVIER

Die Kabbale entfernt sich wenige Meter von ihrem Ankunftsort und begibt sich zurück nach London um sich der Avalon Inc. zu stellen. Dort hat Avalon Inc. in Zusammenarbeit mit der CIA das Gebiet um den Big Ben weitläufig abgeriegelt, durchforstet das Gebiet auf jede noch so kleine magische Regung und gibt sich unnötig wichtig.
Nach kurzer Diskussion entscheidet sich die Kabbale für eine gewaltlose variante der Untersuchung. Um an den Absperrungen vorbei zu kommen, bedienen sich die Magi ihrer gefälschten Regierungsausweise – um ebenso gefälschten Charakteren gegenüber zu stehen. Der ranghöchste CIA-Agent vor Ort ist Mr. White (Beschreibung hier einfügen), begeleitet vom CEO des Avalon Inc. Holdings, Mr. Cart.
Laut Mr. Cart ist die CIA bereits seits langem auf der Suche nach einem Terrorosten namens ‘Peter Gordon’, der bereits mehrere erfolgreiche Anschläge gegen die Avalon Inc. und gegen internationale Personen (ein Scheich, ein südam. Drogenbaron) geführt hat. Als die Überwachungsgeräte der CIA seine Aktivität in London feststellten ist die Cia mit Unterstützung auf dem ‘kurzen Weg’ nach London gekommen, ohne vorher die londoner Jurisdiktion zu informieren. Mr. Cart entschuldigte sich in aller Form für das Vorgehen und stellte alle (…) Untersuchungsergebnisse zur Verfügung. Bemühungen seitens Lloyd und Myrddin, weitere Informationen zu erhalten scheiterten an einer höchst raffiniert geschützen Wagentür.
Gwen gelingt es, durch soldatische Brüderlichkeit weitere Details von Mr. White zu erfahren: die Aktivitäten Peter Gordons wurden von der Orkney Weatherwatch Inc. aufgezeichnet und weitergegeben.
Nachdem sich die CIA und Avalon Inc. zurückgezogen haben kehren auch die Magi zurück in ihr Hauptquartier.

RATTEN ÜBERALL

Zurück im Tower erwarten die Magi beunruhigende Nachrichten. Nevermore hat die Verbindung zu den Rabenkriegern verloren, die Perseus verfolgen. Sie befinden sich scheinbar außer Reichweite.
Die Zeit drängt und so schnell wie möglich wird ein Ritual durchgeführt, dass den Aufenthaltsort von Coscote bestimmen soll. Es gelingt, doch scheinbar befindet sich Coscote mehrere Kilometer unter der Westminster Abbey in den Eingeweiden der Erde, welche überraschenderweise von einem tiefgehenden Höhlensystem durchzogen sind.
Kaum ist das Ritual erfolgt dringen hässliche Geräusche aus dem innersten des Towers: eine Delegation der Ratten hat sich zustritt zum Tower verschafft und versucht nun, kassandra in ihre Gewalt zu bringen. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit ist die Bedrohung schnell abgewehrt, dennoch bleibt dieses Scharmützel nicht ohne Folgen.
Die Ratten der Kanalisation haben endgültig den Zorn der Kabbale von London auf sich gezogen und auch die sonst so geduldige Jessica schreit nach Rache. Die größte Ungezieferreinigung in der Geschichte von London wird beschlossen und es zeigt sich, dass zu Lloyds berühmten Bekannten auch der berühmteste aller Rattenfänger gehört.
doch die Vorbereitungen brauchen zeit – Zeit die niemand mit warten verbringen will. Schnellstmöglichst wird eine Unterredung mit dem Rattenkönig erzwungen. es zeigt sich, dass die Kabbale nicht die ersten waren, die der Ratten überdrüssig wurden – tief im Zentrum der Macht des Rattenkönigs hat Jack the Ripper wie das wilde Raubtier das er ist unter den nächsten Dienern des Rattenkönigs gewütet. Der rattenkönig fordert rechenschaft von den Magi, die ihrer Pflicht nicht nachgekommen sind, die Zugänge zu der Kanalisation zu versiegeln.
Er ahnt nicht, dass dies sein letzter großer Monolog ist.
Mit einem gewaltigen Hieb zerteilt Gwen den gordischen Knoten der sieben Rattenschwänze und stürzt die Kanalisation ins Chaos. Ein gewaltiger mentaler Schrei lässt die Ohren der Magi klingeln und eine Welle von Ratten stürzt sich panisch und führerlos auf alles was sich bewegt. unter dem Stress verwandelt sich Lloyd in ein giftiges Amphib und beginnt mit der Auslöscung der Ratten. Gwen bereitet dem durch einen gezielten K.O.- Schlag ein Ende und ermahnt stattdessen die anwesenden Ratten, dass derjenige, der hier unten für Ordnung sorgt und die übriggebliebenen Teile des rattenkönigs zu ihm schafft, der neue König hier unten werden wird.

LONDON BRENNT

Zurück im Tower stellen die Magi fest, wie erschöpft sie tatsächlich sind. Sie begeben sich tu einer dringend benötigten Ruhe, doch sie werden schon wenige Stunden später von einem aufgeregten Nevermore geweckt.
Das Armenviertel (…Name?) neben Whitechapell BRENNT LICHTRLOH

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"Ich trinke ihn übrigens Schwarz."

Aufgaben: 1) versteinerte Wächter entzaubern
2) Coscote finden

Cromwell:
- gestorben in Whitehall (altes Whitehall abgebrannt, heute nur noch ein Flügel als Teil des Verteidigungsministeriums)
- hat King Charles I of England vor Whitehall umgebracht
geboren in Huntington-Cambridge

PANTOFFELN

nach den Ereignissen des vergangenen Tages wollen die verbliebenen Magier der Kabbale keine zeit mehr verlieren. Kassandra ist in Sicherheit und alle Hinweise in diesem verworrenen Knäul aus Fragen ohne Antworten zeigen zu Coscote.
Ein thaumaturgisches Ritual soll seinen Aufenthaltsort bestimmen. Die Kabbale begibt sich auf die Suche nach einen geeigneten Fokus in Coscotes Haus. Nach mühseliger Suche findet Myrddin schließlich die Lieblings-Tigerpantoffeln des Kabbale-Ältesten. Kaum zeigt er sie hervor, als Lloyd einen überraschenden Anruf bekommt: Der Polizist O’Moore, dem Gwen gestern einen Besuch abstattete, wurde in seinem Haus tot aufgefunden. kurz entschlossen machen sich Lloyd und Myrddin auf den Weg dorthin, während Jessica das aufwendige Ritual in aller Ruhe vorbereitet. Gwen unterhält derweil Kassandra, denn ein gelangweilter Teenanger ist ein gefährlicher Teenager.

SPLIT SCREEN

Mithilfe der gefälschten Ausweise und ihren inoffiziellen verbindungen zu Scotland Yard bereitet es Myrddin und Lloyd keine Schwierigkeiten, den Tatort zu betreten. Entnervt präsentiert ihnen R. Whiterton die deutliche Rückkehr von Jack the Ripper – die angenagten und vertreuten Leichenteile lassen keine weiteren Schlüsse zu. Irritiert von dem ‘zufälligen’ Auftauchen eines weiteren Spielers erfahren die beiden jüngsten Mitglieder der Kabbale (wie alt ist Lloyd???) von einem Anruf, den der vesrstorbene kurz nach seinem zusammentreffen mit Gwen getätigt hat. Der Anruf ging an die grüne Harfe. Entschlossen, sich diesmal auf diplomatischerem Wege mit dem Oberhaupt der Irischen Mafia zu treffen ruft Lloyd in der grünen Harfe an und spricht mit dem Barkeeper. Dieser jedoch kennt weder lloyds Person noch ist er bereit mit jemandem zu sprechen, der den Namen Gwen in seiner Bekanntenliste anführt. Der Barkeeper legt auf. Myrddin ruft unter derselben Nummer kurze Zeit später an und meldet sich mit seinem Namen. Nicht vorbereitet auf einen superlogischen, halb-mystischen Gesprächspartner fühlt sich der Barkeeper köstlich an der Nase herumgeführt und legt beherzt ein zweites mal auf. Der nächste Schritt für Kontakt mit der irischen Mafia ist ein friedlicher Besuch in der grünen Harfe.

Derweil zieht Jessica konzentriert und ruhig geometrische Figuren mit Kreide im Tower of London, dessen Kraftlinie dem ritual zusätzliche Stärke verleihen soll.

Die Ankuft lloyds und Myrddins, sowie ihr diesmal erfoglreicher Versuch, dem Barkeeper Infos über den verbleib des Oberhaupts der Mafia zu entlocken wird schnell von quietschenden Reifen überschattet. Myrddin bemerkt zwar noch, wie es außerhalb der Kneipe zu Unruhen kommt, doch seine Warnung kommt zu spät – die grüne Harfe wird unter schweren Beschuss genommen und die ersten Querschläger treffen auch ihn. Zu den ersten Opfern gehört auch der Barkeeper, der als normaler Mensch mit dem Kopfschuss nicht ganz so gut zurechtkommt und daher stirbt. Schnell bricht Chaos aus, als die anwesenden Mafiosi unter den Gästen ihrerseits das Feuer eröffnen und wahllos zurückschießen, während Lloyd sich unter dem Stress des Beschusses beginnt zu verwandeln. Da niemand daran denkt, die Music-Box zu erschießen, ertönt aus ihr weiterhin Irish Folk.

Derweil prüft Jessica die Ritualkreise auf Fehler und Lücken und beginnt anschließend, Kerzen und Kristalle an strategisch günstigen Stellen zu platzieren. Zur Entspannung und Konzentrationsförderung hat sie klassische Musik aufgelegt, die aus einem alten Grammophon ertönt.

Ungeahnt aller bisher Beteiligten mischt sich nun ein weiterer Mitspieler ein; Gwen hatte – aufgrund eines alarmierenden gefühls in der Magengegend, Kassandra eingepackt und war Lloyd und Myrddin heimlich gefolgt. Er beobachtet das Eintreffen zweier schwarzer Volvos, das Heruastreten mehrerer in Kutten verhüllter Gestalten und ihr eröffnetes Feuer. Direkt wie er ist, legt sich Gwen mit dem größten anwesenden Gegner an – und verfrachtet einen der beiden Volvos kurzerhand vor den Eingang der grünen Harfe. Einige Angreifer, die nicht mit der Gegenwehr eines großen nicht-grünen Monsters gerechnet haben, flüchten panisch. Andere eröffnen das Feuer auf Gwen, einige weitere befinden sich bereits in der grünen Harfe. Alle schießen aufeinander. Die Kneipe brennt.

Derweil kocht Jessica eine große Kanne Kräutertee und macht sich Käsesnacks in der Mikrowelle warm. Es läuft immer noch Bach.

Die Verwandlung Lloyds in ein Wesen mit großen Flügeln und seine unkontrollierten Angriffe auf alle Anwesenden außer Myrddin stoßen bei den Mafiosi nicht auf Gegenliebe, so dass diese ihrerseits auch auf Lloyd schießen. Beruhigungsversuche seitens Myrddins gelingen nur unvollkommen. Vor der grünen Harfe verprügelt Gwen anwesende Kuttenträger mit einer Volvotür. Als dort alle beteiligten entweder tot, verkrochen, bewusstlos oder Gwen sind, beschließt dieser, sich in der Kneipe zu beteiligen. Er wuchtet das Auto vor der Tür zur Seite und betritt die Harfe, in der neben Lloyd und Myrddin kaum noch lebende Anwesend sind (diejenigen mit verstand sind bereits geflüchtet).

Derweil pingt bei Jessica die Mikrowelle, die Käsesnacks sind fertig. Zusammen mit Tee ergeben sie eine gute Stärkung vor einem kräftezehrenden Ritual.

Gwen knockt den verwandelten lloyd fachgerecht aus, wodurch dieser sich zurückverwandelt. In der Kneipe ist es nun ruhig. Die ersten Sirenen ertönen, der gesamte Block wird abgesperrt. Gwen macht sich mit einem bewusstlosen Kuttenträger über der Schulter auf zu Kassandra, die in einer Ecke hockt und wartet. Blutübersrömt kommt er bei ihr an und nimmt sie sich auf die andere freie Schulter. In einem nahen Geschäft wird schnell die Kleidung gewechselt, mit gefälschtem Ausweis werden Lloyd und der verarztete Myrddin aus der Sperrzone geholt. Alle werden auf Schweigepflicht gegenüber Jessica eingeschworen.

Diese ruft an um Mitzuteilen, dass das Ritual durchführbereit ist.

Alle kehren in den Tower zurück, Gwens mangelnde Sorgfältigkeit bei der Beseitungung der Spuren zwingt ihn, Jessica doch alles zu erzählen. Im Angesicht der Ereignisse wird es für nötig befunden, Kassandras Potential einzuschätzen und ihr eine geeignete Ausbildung zukommen zu lassen. fürs erste wird sie weiterhin der Obhut der Rabenkrieger überlassen.
Jessica, Gwen und ein jugendlicher Platzhalter Lloyds beginnen das Ritual.

READY? 3…2…1… FIGHT!

Gerade wenige Minuten sind vergangen, als Nimmermehr aufgeregt in den Raum flattert. Über dem Big Ben hat sich seit wenigen Minuten ein dunkler Vortex gebildet, der beunruhigende Ausmaße annimmt. Angesichts dieser beunruhigenden Entwicklung wird das Ritual abgebrochen, eventuelle rüstungen angelegt, der Hubschrauber gerufen und die Notfallkoffer gegriffen. Schnellstmöglich fliegt die Kabbale zum Big Ben, über dem der Vortex prangert. Mit einem gewagten Manöver schafft es der Pilot, die Magier nahe genug an die Plattform zu befördern, damit diese Abspringen können. Vor ihnen auf der Plattform zeigen sich zwei Duellanten, der eine ein großer Krieger, scheinbar einer griechischen Vase entsprungen – Perseus.
Ihm gegenüber steht ein alter Mann mit langem weißen Bart, im Wappenrock eines alten englischen Königshauses zur Zeit des Richard Löwenherz, das drei Löwen und eine Armbrust zeigt. Trotz seines Alters schwingt er einen mächtigen 1 1/2 Händer und trägt ein schweres Kettenhemd. Beim Anblick der Kabbale wird Perseus kurz abgelenkt, der alte Mann nutzt dies für einen Blendangriff und zieht sich zurück. Einzig Gwen konnte seine Augen rechtzeitig schützen und hastet hinterher. Im folgenden Schlagabtausch am Rande der Plattform wird klar, dass der alte Mann zwar nicht Gwens übermäßige Kraft besitzt, doch eine Technik, die dem gestandenen Krieger Respekt abringt. Gwen kann sich keine Vorteile verschaffen und der unbekannte Ritter nutzt einen vorteilhaften moment, um sich vom Big Ben zu stürzen. Mit der Anhänglichkeit eines Bluthundes, die ihm seinen Titel verschaffte, springt Gwen hinterher.
Die Folgen des Blendangriffs lassen nach und Perseus hat dank seiner fliegenden Sandalen keine Scheu, ebenfalls hinterher zu springen.
Lloyd nutzt seine spezielle Fähigkeit und verwandelt sich – zu seinem Glück besitzt seine neue Form die Fähigkeit, sich wie eine Spinne zu bewegen und so macht auch er sich auf den langen weg, den Big Ben hinunter.
Jessica und Myrddin nehmen stilbewusst eine von Myrddin erschaffene magnetische Plattform und verlassen als letzte den nun vakanten Ort.

Krieger lassen sich auch von einem freien fall nicht abhalten und so duellieren sich Gwen und der Ritter beherzt weiter, bis Perseus in seine Trickkiste greift und den Kopf der Medusa hervorholt. Durch dieses Ereignis zu einem Parlais geeint, versuchen Gwen und der Ritter nun, sich den Medusenkopf vom hals zu halten und Perseus dabei außer Gefecht zu setzen. Abgerundet wird das Ganze durch die hartnäckigen Angriffe der Mitglieder der Rabengarde, die nicht zur Bewachung Kassandras und des Towers abgestellt wurden und regelmäßige Querschläger seitens Lloyds und Myrddins. Jessica beobachtet derweil den immer näher kommenden Boden und die darauf stehenden Fahrzeuge.
Da sich der Boden immer weiter nähert und Perseus keine Möglichkeit sieht, noch vorteile zu erringen, dreht er irgendwann ab. Lloyd gelingt es zwar, sich an ihm festzuklammern, doch muss er schon bald wieder ablassen und sich von einem Krieger der Rabengarde auffangen lassen. Perseus verschwindet in die Nacht, mit einigen Kriegern der Rabengarde als harnäckige Verfolger.
Mit dem Näher kommen des Bodens und dem anhänglichen Gwen sieht sich der Ritter gezwungen, mit feenstaub ein Tor in die Feenwelt zu öffnen, durch das beide verschwinden. Myrddin und Jessica sehen sich nicht nur mit dem Boden, sondern auch mit etlichen Mitgliedern der Avalon Inc. konfrontiert, dessen Fahrzeuge das Gebiet abriegeln, so dass auch Jessica von ihren Fähigkeiten gebrach macht und ein Tor in die Anderswelt öffnet, das auch Lloyd zum selben Zweck von Nutzen ist.

Auf der anderen Seite zeigt sich alle Anwesenden eine überstrahlte Landschaft mit nur zu bekannter Szenerie. Erst vor einigen Stunden hatte die Kabbale von lLondon diesen Ort verlassen und gehofft, ihn nie mehr betreten zu müssen…

erfüllte Aufgaben: keine

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Vielleicht ist es gut, dass ich noch nicht hier gewesen bin

ANKUNFT IN DER ANDERSWELT

Kabale vollzählig in Anderswelt. Blühende, grüne Landschaften, strahlender Sonnenschein, Himmel tiefblau, zwitschernde Vögel, summende Insekten, mähende Schafe.
Gruppe folgt Pfad, der sich durch Landschaft schält.

DIE PAGODE UND DER HEROLD

Gruppe erreicht Tal, mit prächtigem Schloss, umgeben von einem Fluß mit schöner Brücke und Weiden mit Schafen.
Myrddins Drittes Auge offenbart, mit Gebeinen übersätes Schlachtfeld, Ruine einer Pagode und am Firmament die Planeten Jupiter und Mars, wie sie ineinanderstürzen.
Kabale nähert sich Brücke zum Schloss, ignoriert die Schafe, die sie am Wegesrand in Formation anblöken.
Vor der Brücke erscheint ein Reiter, mit Wappenrock (zeigt zwei ineinanderstürzende Planeten) und Horn: Der Herold des Wanderers, der seine Treue dem Kaiser von Sommer und Winter schwor. Cassandra sei zu Gast und unter dessen Schutz.
Nach “Überredung” durch Gwen, “führt” der Herold die Kabale zu seinem Herrn. Das Schloss weicht dabei einer Pagode, am Himmel werden die Planeten sichtbar.

DER WANDERER

Im Hof/Steingarten der Pagode (dem einzigen Raum) befindet sich Cassandra, apathisch in einen See blickend. Ein kleiner, alter Asiate, mit Robe steht ruhig im Hof.
Das Dritte Auge zeigt die Pagode als immens hohen Turm, Cassandra als Mädchen mit grüner Tunika, darauf goldener Schädel und eine Krone abgebildet, in ihrem Mund ein Koi, der Alte als grotesk deformierter Hüne mit einer halben Krone in einem seiner Geschwülste.
Um Cassandra wieder zurückbringen zu können, will der Wanderer einen Beweis, dass die Gruppe im Auftrag des Schädellords unterwegs ist.
Lloyd erklärt sich nach längerem Feilschen dazu bereit “Für ein Jahr und einen Tag, jedes achte Kind, dem er einen Dienst aufträgt, an den Wanderer zu überführen.”
Nach einem Unterhaltungskampf zwischen Gwen und einem der Kämpfer des Wanderers gewährt dieser Einblick in seinen Pakt mit Coscote.

DER PAKT DES SCHÄDELLORDS

  • Cassandra

- Der Wanderer nimmt Cassandras Seele bei sich auf, wenn diese sich in die Anderswelt verirrt.
- Im Diesseits herrscht Interesse an Cassandra, Wanderer wurde durch seine Verbündeten gewarnt. Er ist nicht verantwortlich für ihre Reise in die Anderswelt.
- Der Tee, der Cassandras Seele in die Anderswelt brachte, wurde von der Irischen Mafia verabreicht und von AVALON Inc hergestellt. Es sollte “der Schnitzer eines anderen ausgebügelt” werden.
- Coscote verpflichtet sich, Cassandra “irgendwann” für ein Jahr beim Wanderer in die Lehre zu schicken, sowie sich nicht in die Belange (konkret: Bandenkriege) der Irischen Mafia einzumischen.

  • Der Gestrandete

- Coscote erschien (ein paar Tage vor Einbruch bei Tussauds) mit einem fremden Krieger (“der Gestrandete”).
- Der Gestrandete trug leichte Bronzerüstung, Kurzschwert, großen Schild (mit Stoff verpackt), großer Beutel am Gürtel, Sandalen mit Flügeln, und Tätowierung am Hals (Kreis mit Schwert).
Der Gestrandete weist Ähnlichkeiten mit Perseus auf (Spiegelschild, Hermessandalen, Medusenkopf).
- Wanderer verpflichtete sich, soviel Feenstaub wie Gestrandeter benötigt, zur Verfügung zu stellen.
- Coscote hat ein “Widerrufsrecht” bzgl Feenstaub (ohne Wissen des Gestrandeten).

RÜCKKEHR NACH LONDON

Kabale kehrte nach London zurück, fand Cassandra wach und irritiert im Tower vor.
Bei der Beratschlagung redet Gwen laut über die tatsächlichen Umständen, welche Cassandra mitkriegt. Gwen präsentiert ihr daraufhin die (beinahe) ganze Wahrheit über die Welt der Magier. (Lässt ihre Abstammung und einige andere Details weg).
Cassandra ist erst überrumpelt, dann begeistert.
Lloyd erwähnt daraufhin bei weiteren Erklärungen seinen Pakt mit dem Wanderer, sowie beinahe seine “Geschäfte mit Kindern”. Er wird von Gwen ausgeknockt, Cassandra von der Gruppe wieder beruhigt und von Jessica auf eindringliche Art zu Gehohrsam verpflichtet.

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Der Nebel zieht auf

Nach den Ereignissen der vergangenen Stunden, beschloss die Kabale von London die Nacht sicherheitshalber in Cassandras Nähe zu verbringen.

Im Verlauf der Nacht traf Lloyd McNamara bei der übrigen Gruppe ein, nachdem er über die Vorkommnisse informiert worden war. Er hatte sofort seine persönlichen “Truppen” in Alarmbereitschaft versetzt, zusätzliche Polizeistreifen vor Coscotes Villa organisiert, sowie seine zahlreichen Kontakte interviewt. So erfuhr er, dass sich Knochen, abhängig von ihrer Symbolkraft, als sehr mächtige Foci einsetzen lassen.

Gwen erfuhr in der Zwischenzeit von seinen Untergrundkontakten, dass die Iren Cromwells Schädel aus Cambridge gestohlen haben sollen.

Nachdem Cassandra zu Bett gegangen war, beschlossen Jessica und Myrddin einen Teil der Nacht noch für zusätzliche Recherchen in den Archiven zu nutzen.
Die Überwachungsvideos der Westminster Abbey waren, nach eingehender Analyse, nicht manipuliert worden, was darauf deutete, dass hier notwendiger das gleiche passiert war, wie im Wachsfigurenkabinett. Ein Hinweis auf zwei unterschiedliche Entitäten, die gefilmt worden waren, war dies aber noch nicht.
Die Untersuchungen über Oliver Cromwell, Madame Tussaud, sowie die diplomatischen Beziehungen mit den Ratten von London waren dagegen aufschlussreicher.
Besonders der Hinweis, dass sich Wachsfiguren als Seelengefängnisse für die dargestellten Personen eignen, erregte Interesse.
Der Status quo mit den Ratten ließ sich hingegen kurz zusammenfassen als: “Jeder kümmert sich um sein Revier und lässt den anderen in Ruhe,” wobei vor allem der Punkt “Menschen dürfen von Ratten nur nach vorheriger Zustimmung durch einen Würdenträger des Pyradems übernommen werden” herausstach.

Nachdem Lloyd das Anwesen ebenfalls verlassen hatte, um für die Nacht in sein Domizil zurückzukehren, war es an Gwen Nachtwache zu halten, als sich plötzlich um 3 Uhr in der Nacht Polizisten dem Haus näherten. Als Gwen ihnen öffnete, gab der zuständige Officer O’Moore an, Cassandra zu einer Vernehmung in das nächste Revier bringen zu wollen. Auf Gwens Anfrage wies er sogar eine gerichtliche Anordnung vor, gegen die Gwen, selbst mit Lloyds Hilfe, nicht unmittelbar unternehmen konnte. Möglicherweise war diese durch einen Befehl von oben ausgestellt worden, und auch Lloyds Kontakte bräuchten mindestens eine Stunde für eine Rücknahme der Anordnung.
Cassandra und Gwen wurden daher zu Scotland Yard gebracht, wo auch Lloyd per Heli, mitsamt Anwalt zu ihnen stieß. Das Verhör selbst wurde zu einem eher einseitigen Vorgang, doch die Magi erfuhren, dass “Kevin”, der Junge der das Attentat auf Cassandra (auf Befehl von Squeechsnitch III ) verübt hatte, getötet worden sei. Das zuvor produzierte Alibi (Autounfall mit Fahrerflucht) war in den Akten nicht vermerkt worden.
Das Verhör wurde abrupt durch das Auftauchen eines Richters abgebrochen, der auf Lloyds Einfluss hin gekommen war. Der Officer entschuldigte sich in aller Form und bot anstandshalber Tee an (wovon Cassandra, zum späteren Leidwesen ihrer Mentoren, probierte), bevor er sich zurückzog.
Die Überraschung war groß, als Gwen und Lloyd vor dem Verlassen des Gebäudes erfuhren, dass Officer O’Moore in dieser Nacht eigentlich gar keinen Dienst hatte, doch war der Mann bereits in die Nacht entschwunden.

Die Kabale sammelte sich schließlich, um sich auf den folgenden Tag und die bevorstehende Unterredung mit Rupertz Rattenkönig vorzubereiten.

+++++++++++++++++++++++++++
UNTERREDUNG:
Rattenkönig “weiß von nichts”, “Squeechsnitch III ist schuld” (der gibt zu).
Squeechsnitch III hatte Erlaubnis zur Übernahme von Menschen durch Coscote. → WTF?!
Beinahe Eskalation durch Gwen.
Squeechsnitch wird von Kabale mitgenommen

MAFIAKONTAKTE I
Gwen fährt in Irish-Pub, fragt Kontakt Malcolm “No-Nickname” O’Sullivan nach Cromwell-Schädel. Aufenthaltsort unbekannt, Suche kann aber gemacht werden. Angeblich seit kurzem Bieter (Antiquariat “Scott’s”)

RATTENVERHÖR:
Lloyd verhört Squeechsnitch III. Dieser wollte Minions, bekam Erlaubnis, “dachte” Rattenkönig wolle Cassandra tot sehen und beeinflusste “Kevin” (der in der Nacht getötet wurde).
Lloyd erfährt aus dem magischen Untergrund, dass Coscotes Verschwinden bekannt ist, doch wurde bisher nichts unternommen.

DAS WACHSRITUAL:
Jessica führt Ritual zur Entwachsung der Ladenwächter durch: Verwachsung geht weg, Versteinerte Statue (mit Goldstaub bedeckt) bleib zurück.

DER OFFICER:
Myrddin googled (im Gold-Modus) O’Moore und erfährt Wohnort, Sozialversicherungsnummer und Schuhgröße.
Gwen fährt hin und “verhört” ihn. Gerichtliche Anordnung kam von O’Sullivan, war ihm Gefallen schuldig.

MAFIAKONTAKTE II
Gwen fährt zu “The Green Harp”, und “überredet” die Anwesenden mittels fehlgeschlagenem Suizig, mit O’Sullivan sprechen zu können.
Dieser erscheint in Limousine (Brückentroll inside) und gesteht:
AVALON Inc beauftragte ihn, den “Schnitzer eines anderen” auszubügeln und dafür zu sorgen, dass Cassandra zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Substanz zu sich nimmt (diese war in einem Tee).

DIE REISE INS NICHTS
Cassandra schläft auch nachmittags noch, zeigt Zeichen von gleichzeitigem Tiefschlaf mit Traumphase. Kabale bringt sie zum Tower, dort “Brainstorming”.
Gwen plant sofortigen Angriff auf nächste Niederlassung von AVALON Inc. Erlaubnis von Pyradem steht aus, da Ältestenrat informiert werden muss.
Gwen und Lloyd rüsten sich in Waffenkammer mit Waffen und ballistischen Westen aus. Myrddin versteht Logik eines Angriffs nicht. Jessica grübelt über Traumzustand, Myrddin öffnet drittes Auge und folgt Cassandras Silberfaden, der unter einer Themsebrücke endet.
Die Kabale betritt die Anderswelt.

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Onkel Gwen, warum hast du eine Ratte in deinem Koffer?

Der Alltag der Kabale von Londinium wäre für die meisten Außenseiter vermutlich schon aufregend genug, doch als sich an einem Sonntagabend ein Informant wegen einem Zwischenfall in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett meldete, gingen die Helden zunächst von einer reinen Routinemission aus. Sie ahnten nicht, dass dies der Auftakt zu einer Reihe von Ereignissen war, die das Bild der Stadt nachhaltig ändern könnten.

Presse und Polizei hatten die berühmte Touristenattraktion bereits umstellt, als ein schwarzer VW Bulli vorfuhr und die heimlichen Herrscher Londons entließ: den hünenhaften Exekutor Gwen, mit seinem vertrauten Koffer, die zierliche Archivarin Jessica, mit ihrem vielgereisten Hut und dem zerstreuten Myrddin, mit seiner universellen Notebooktasche. In schwarze Anzüge gekleidet, betraten die drei den Tatort und Gwen stellte sie, mitsamt authentischem Ausweis, als die MI5-Agenten Agent Lynch (Gwen), Agent Miller (Jessica) und Agent Smith (Myrddin) vor, woraufhin sie direkt zum leitenden Ermittler durchgelassen wurden, ihrem alten Bekannten Robert Witherton. Ohne lange zu zögern, brachte dieser die Kabale auf den neuesten Stand: Die Tür war ohne große Schäden von außen geöffnet, fünf der Wachleute ausgeschaltet und die Wachsfigur von Oliver Cromwell gestohlen worden.
Schnell nahmen die Helden die Ermittlungen in die eigene Hand und suchten das Wachsfigurenkabinett nach Spuren ab. Die Tür war ohne große Gewalteinwirkung geöffnet worden, doch war das Schloss konkav eingedrückt und mit Brandspuren versehen. Innen bot sich ihnen ein überraschend nüchternes Bild: Keine Spuren eines Kampfes, nur die Wachsfigur von Cromwell entwendet, sein Wachssäbel und kleinere Stücke zurückgelassen, doch standen auch die Wachmänner unverletzt da, scheinbar in verschiedenen Haltungen eingefroren: Einer mit der Taschenlampe auf Patrouille, sein Kollege mit Entsetzen im Gesicht, andere wiederum mit gezogenen Waffen und kurz davor auf den Alarmknopf zu drücken. Jessica und Gwen beschlossen schnell die Opfer genauer zu untersuchen, jedoch nicht, ohne vorher den angerückten Pathologen zu konsultieren:

Gwen, mit dem Finger auf eines der Opfer zeigend: “Was ist das?”

Schnell stellten sie fest, dass die Wachleute über keinen Puls verfügten, staunten aber nicht schlecht, als sie merkten, dass die Haut die Konsistenz von Wachs aufwies. Als der Pathologe ein Skalpell zückte um die tieferliegenden Gewebe zu untersuchen, zerbrach dieses in viele kleine Einzelteile und auch seine weiteren Klingen hatten kein Glück. Während Gwen und Jessica in einer ungestörten Ecke berieten und Gorgonen, Basilisken, Medusen und Schwarze Magie als Quelle einer inneren Versteinerung erwägten, zückte der frustrierte Pathologe seine Dienstwaffe, nur um ein etwa zwei Zentimeter tiefes Loch in die Figur zu schießen und schließlich entnervt das Gebäude zu verlassen. Myrddin entwickelte die These, dass die Härte des Wachses bei zunehmender Dichte anstieg, was Gwen schließlich mit einer Demonstration seiner übernatürlichen Kraft unterstrich, als dieser einem der Wachmänner einen Finger abbrach. Der Finger zeigte nicht die klassischen Zeichen einer Versteinerung, vielmehr waren sämtliche inneren Gefäße und Muskeln bis ins kleinste Detail in Wachs verwandelt.
In der Zwischenzeit hatte der Technomant die Aufzeichnungen der Überwachungskameras studiert, doch zeigten diese zunächst wenig erhellende Bilder: Eine alte Frau näherte sich der Außentür, öffnete diese mühelos und betrat das Gebäude. Ohne Umschweife ging sie direkt zur Statue Cromwells, die aufkreuzenden Wachmänner mit einer simplen Geste ihrer Hand stoppend, zückte eine Fackel aus ihrem Mantel und schmolz die Wachsfigur kurzerhand ein, um sie anschließend mitzunehmen. Was Myrddins Aufmerksamkeit erregte, war ein unnatürliches Flimmern um die Frau herum. Eine Untersuchung der Kameras selbst zeigte, dass diese zwar technisch unverändert, aber mit einem feinen, goldenen Staub bedeckt waren, den Jessica schnell als Feenstaub identifizieren konnte. Mithilfe eines Rituals gelang es der Gruppe anschließend sämtlichen Feenstaub, der die Kameras und die Leichen bedeckt hatte, sicherzustellen.
Die Indizien sprachen für eine Angreiferin aus der Feenwelt, und auch eine nachträgliche Untersuchung der Aufnahmen zeigte, dass das Flimmern in den Aufnahmen keinesfalls durch Videomanipulation, sondern vermutlich durch einen tatsächlichen quasi-physikalischen Effekt hervorgerufen worden waren. Nicht nur das: der Eindringling hatte das Aussehen der legendären Madame Marie Tussaud.

Noch während die Kabale die Spuren sicherte, erreichte Jessica ein dringender Anruf der Londoner Polizei: Cassandra, die Ziehtochter von Sir Alfonso Coscote war von ihren Mitschülern auf offener Straße bedroht und angegriffen worden und zur Polizei geflüchtet, doch Coscote selbst sei nicht erreichbar. Während Jessica und Myrddin ihre Untersuchung fortsetzten, machte sich Gwen auf zur Polizeidienststelle, sich wundernd, wieso der alte Magier seine Pflichten vernachlässigen sollte.
An seinem Ziel angelangt, schlüpfte Gwen in seine Rolle des gutmütigen Onkels, stieß die Tür in Cassandras Aufenthaltsraum mit einem lauten Krachen auf und nahm den sichtlich erleichterten Teenager in seine großen Arme. Schnell war klar, dass die Mitschüler keinen Grund hatten das Mädchen anzugreifen, und bald war Gwens Aufmerksamkeit durch einen überaus großen Rattenbiss in Cassandras Knöchel gefesselt. Als die beiden beschlossen den Heimweg anzutreten, erspähte Gwen hinter den Beinen des Pförtners eine beinahe katzengroße Ratte. In einer einzigen geschmeidigen Bewegung zückte der Kettenhund einen Wurfdolch aus dem Ärmel, versenkte ihn blitzschnell in dem verdutzten Nager und nagelte ihn im Boden fest. Der überraschte Beamte fummelte seine Pistole hervor, drückte den Alarmknopf und legte an – bis Gwen ihn auf die Ratte hinwies, seine Unaufmerksamkeit für sich nutzte und ihn zügig entwaffnete. Auf Cassandras vollkommen verstörte Frage, wieso er ein solches Messer besaß und nun auch noch die verwundete Ratte einpackte, antwortete er trocken:

“Ich brauche das für meine Arbeit.”

Nachdem er dem Pförtner seine Waffe zurückgab und mit Cassandra das Gebäude verließ, versuchten die beiden schleunigst ein Taxi zu finden und der anrückenden Polizeiverstärkung zu entkommen. Doch bevor Ranjid, der nächstgelegene Taxifahrer, nach gründlicher Überlegung ablehnen konnte, waren sie von einer Bande Teenager umzingelt. Gwen stellte Cassandra hinter sich, verstaute die verwundete Ratte in seinem Spezialkoffer, zückte zwei Eisenstangen aus diesem und drückte den Koffer dem verdutzten Mädchen in die Hand. Die Teenager waren gekommen, um die Ratte zurückzufordern, doch Gwens Weigerung konnten sie nicht akzeptieren. “Was willst du schon tun, alter Sack?” plärrte der Anführer der Band und griff sich in den Schritt. Ihr gemeinsamer Ansturm ließ Gwen kalt. Ein präziser, kräftiger Schlag auf den Arm des Jungen ließ den Knochen in dessen Inneren zersplittern, und als Gwen nach dem Schlag eines Baseballschlägers auf die Stirn nur müde lächelte, beschlossen die vorlauten Teenager die Flucht. Bis auf ihren Anführer, der von Gwen daran gehindert wurde. In einem kurzen, aber schmerzhaften Verhör gestand dieser eines Nachts von der Ratte besucht worden zu sein. “Sie befahl mir das Mädchen zu töten, und irgendwie hielt ich das für eine gute Idee.”
Es dauerte nicht lange, da trafen mehrere Einsatzwagen der Londoner Polizei ein, nur um wieder abzuziehen, als Gwen seinen MI5-Ausweis vorzeigte, und schnell notierte der angerückte Beamte Stevenson einen Autounfall mit Fahrerflucht, bevor Gwen und Cassandra in einem bequemen Café pausierten, um sich zu beruhigen.

“Onkel Gwen, warum hast du eine Ratte in deinem Koffer?”
“Ich bin Elefantenjäger.”
“Das ist eine Ratte!”
“Eine große Ratte. Eine Elefantenratte. Ich brauche das für meine Arbeit.”
“Warum hast du Waffen in deinem Koffer?”
“Die Leute sind böse, wenn ich sie unterm Arm trage.”

Gwen war schließlich in der Lage den ahnungslosen Teenager davon zu überzeugen, dass er seine Waffensammlung für eine Tätigkeit als Ausbilder benötigte. Vor allem die Schwerter. Und den Pflock. Die Ratte wurde indes in einen Katzenkäfig aus der nächsten Tierhandlung gesperrt.

Nachdem Cassandra in die Villa Coscotes gebracht und unter den Schutz einiger Rabengardisten gestellt wurde, traf die Kabale in den Gewölben des Tower of London wieder zusammen, wo sie die Kameraaufnahmen, den Goldstaub, das Wachsschwert und Reste des geschmolzenen Wachses analysieren wollten. Doch zunächst beschlossen sie die Ratte zu verhören. Sie hatten wenig Kontakt zu den Wesen der Kanalisation gehabt, doch wussten sie, dass diese Sorte Ratten zu Telepathie in der Lage war, eine geeignete direkte Verbindung vorausgesetzt. Ohne zu zögern nahm Myrddin den Schwanz der, auf einem Tisch fixierten Ratte, und steckte ihn sich in sein Ohr. Nur mit Mühe konnte er den mentalen Übernahmeversuch des Wesens abwehren, doch schon bald war die Kabale in der Lage mit der Ratte, die sich als Squeechsnitch III vorstellte, in Konversation zu treten. Nach eingehender Befragung durch Gwen, erfuhren die Helden, dass es Rupertz Rattenkönig selbst war, der Cassandras Tod befohlen hatte, doch zu welchem Zweck blieb ihnen weiterhin verborgen.
Ihre Unterredung wurde jäh durch den Besuch des Black Friar unterbrochen, der sich in einer prekären Lage vertrauensvoll an die Kabale wandte. Er brachte authentische Aufnahmen mit, denen zufolge Sir Alfonso Coscote Westminster Abbey betrat. Nach einem kurzen Gebet an einem der Grabeingänge, “schickte” er die anwesenden Schwarzen Mönche hinfort, betrat die Katakomben und nahm die Gebeine Oliver Cromwells an sich. Er hinterließ keine Spuren, auch Feenstaub war nicht zu finden. Nun war es an der Kabale herauszufinden, welche Motive den alten Magier dazu brachten, und wie es ihm gelingen konnte, derart starke Magie auszuüben, dass sie die Neutralität von Westminster Abbey gefährden könnte.
War es Coscote selbst? Oder nur ein Abbild? War es ein und dasselbe mächtige Wesen, das Cromwells Überreste als Foci für ein dunkles Ritual brauchte, oder war es ein sich anbahnender Konflikt zwischen zwei unerkannten Fraktionen?

Die Pläne für den nächsten Tag:

  • Cassandra bewachen
  • Coscote erreichen
  • Recherche über (auslaufende) Verträge und Päkte mit den Ratten
  • Ein Treffen mit dem Rattenkönig um 12:00 Uhr in der Westminster Abbey
  • Recherche über Madame Tussaud und die Magie der Wachsfiguren
  • Weitere Analyse der Videoaufnahmen
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Welcome to your Adventure Log!
A blog for your campaign

Every campaign gets an Adventure Log, a blog for your adventures!

While the wiki is great for organizing your campaign world, it’s not the best way to chronicle your adventures. For that purpose, you need a blog!

The Adventure Log will allow you to chronologically order the happenings of your campaign. It serves as the record of what has passed. After each gaming session, come to the Adventure Log and write up what happened. In time, it will grow into a great story!

Best of all, each Adventure Log post is also a wiki page! You can link back and forth with your wiki, characters, and so forth as you wish.

One final tip: Before you jump in and try to write up the entire history for your campaign, take a deep breath. Rather than spending days writing and getting exhausted, I would suggest writing a quick “Story So Far” with only a summary. Then, get back to gaming! Grow your Adventure Log over time, rather than all at once.

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