Lloyd McNamara

Medienmogul Londons, hält viele Fäden der Unterhaltungsindustrie in der Hand, Chaos-Magier: Kann Gestalt wechseln

Description:
Bio:

High Concept: Medienmogul auf Rachefeldzug
“…Was willst du? Hier Fuß fassen? Hör mal, es is’ scheiß egal wer du drüben warst, hier bist du Nichts, wenn du McNamara und seine A.M.P. Inc. nich’ kennst. Er kontrolliert alles. Wenn er nicht will, dass du spielst, dann spielst du auch nicht, kapierste das? Nicht mal das letzte Rattenloch mit der schäbbigsten Bühne gibt dir ’ne Chance, wenn er dir keine gibt. Auch Ratten haben ’nen Überlebensinstink musst du wissen…”
Invoke: Einfluss auf die Medienwelt, Finanzielle Macht
Compell: Neider, Mächtige Feinde

Trouble: Chaos inside
Dunkelheit.
Er sah umher ohne etwas erblicken zu können.
Außer der Dunkelheit. Nichts außer ihr und der Schwärze, die allgegenwärtig schien. Er konnte nichts hören, außer dem eigenen Blut, das durch seine Adern pulsierte. Dennoch spürte er, dass er nicht alleine war.
Alles wie immer. Er kannte es und dennoch wusste er nicht, was es war. Kein Vorhang, der sich lichtete. Er flatterte zwar im Wind, ließ kleine Fragmente, Mosaiksteinchen, die er nicht zusammenfügen konnte, hindurch, aber er konnte – oder wollte? – sich nicht vollständig erinnern.
Er stand vorsichtig auf. Der Untergrund war hart. Wie die Schwärze. Orientierungslos blickte er sich um und ging in irgendeine Richtung.
Gehe ruhig, doch du entkommst uns nicht!
Abrupt blieb er stehen. Sein Herz klopfte laut. Es war nur ein Flüstern gewesen.
Wir wissen, wer du bist!
Von wo kam es? Er konnte keine Richtung ausmachen. Die Stimme schien viel mehr aus ihm selbst zu sprechen. Ein leises, vielstimmiges Gelächter wurde bemerkbar. Es wurde lauter und lauter, schwoll an zu einem Sturm, ein Orkan, der in seinem Kopf tobte.
„Wer seid ihr?“, fragte er laut, um Beherrschung seiner Stimme bemüht.
Du weißt, wer wir sind! Du wirst es FÜHLEN!
Der Untergrund fing an zu vibrieren. Erst kaum merklich, dann immer stärker. Verzweifelt wirbelte er herum, doch seine Augen konnten nichts erkennen. Das Lachen wurde immer noch lauter. Es verhöhnte ihn und seine wachsende Angst. Sein Herz raste. Wieder wirbelte er herum. Alle Muskeln waren angespannt.
„Lasst mich in Ruhe!“, brüllte er mit zitternder Stimme.
Du kannst dem nicht entfliehen!
Er rannte. Ziellos. Einfach in irgendeine Richtung. Seine Gedanken waren wirr und zusammenhanglos. Das Gelächter wurde nicht leiser. Er blieb stehen, wirbelte erneut herum, rannte weiter, schlug wieder eine andere Richtung ein. Überall Schwärze. Das Gelächter schien die Nerven zu zerfetzen. Tränen rannen über seine Wangen. Er rannte weiter. Blieb schließlich stehen. Sein Kopf zuckte in eine immer wechselnde Richtung.
Plötzlich durchfuhr brennender Schmerz seinen Unterleib. Etwas war in ihn eingedrungen und riss ihn nach vorne. Der Schmerz betäubte ihn. Eine Hand rammte gegen seine Stirn. Weiterer Schmerz drang hinein. Er war unfähig, sich zu bewegen. Tausende Nadeln, die in sein Hirn gepresst wurden. Er fühlte sie.
Schrie er? Er wusste es nicht. Doch er fühlte, dass dies die letzten Momente seines Lebens sein mussten.
…Und als er die Augen wieder öffnete, waren es die seinen nicht. Körper und Geist hatten sich verändert. Sie barsten vor Kraft, neuen Formen die Bahn brechend, derart kraftvoll, dass er darüber in Wahn verfiel.
Invoke: Verwandlung in Bestien verschiedener Stufen mit enormen magischen und körperlichen Fähigkeiten
Compell: Unkontrollierte Verwandlung, meist durch starke Emotionen, unkontrolliertes Verhalten nach Verwandlung

Phase 1: Freund und Feind des magischen Untergrunds
…und wenngleich der Einfluss beider Familien mehr und mehr schwand, das Blut an des je anderen Händen vergaß nie. Doch kam der Tag, an dem die Liebe der alten Feindschaft ein Paar abrang. Der Preis gewiss ward ein hoher. Denn außer der Sympathie einiger Junger aus ihren Reihen, hatten sie sich den Zorn ihrer Ahnen gesichert. Der Frevel ihrer Vereinigung musste nach Sühne schreien.
Invoke: Vielerlei Kontakte des alten magischen Adels, auch außerhalb der Kabale.
Compell: Feindschaft Vieler der beiden Familien.

Phase 2: MusicSoul
Ich weiß noch, wie es das erste mal passierte – weiß es, als wär’s gestern gewesen. Ich war noch ein Junge und es gab dieses Mädchen. Glynn.
Damals in Newquay gab’s da so ’nen Rock-Schuppen am Strand. Ich erlebte dort mein erstes Heavy-Metal Konzert. Und erlebte, wie es sich anfühlt, auf Adrenalin und Alk zu sein und zu sehen, wie Dein Mädchen ’nen andren küsst. Von da an war alles nur noch schwarz, grau und rot. Vor allem rot. Wenn das Chaos ausbricht, bin ich nu noch Zuschauer. Und auch das nur verschwommen. Aber ich weiß, dass unter anderem auch sie sterben mussten.
Danach empfand ich nur noch Hass, Ekel und Angst gegen mich selbst. Ich floh, floh vor allem, was mir lieb und teuer war. Vor allem, außer der Musik. Ich lernte sie zu nutzen, um meine Stimmungen zu beeinflussen. Ich kann sie nicht bezähmen, diese Bestie, doch besänftigen, das geht. Bis zu einem gewissen Grad…
Invoke: Kann Musik nutzen, um Stimmung und damit Verwandlungsgefahr zu entschärfen
Compell: Wer weiß wie, kann Musik nutzen, um Verwandlung in Bestie zu provozieren

Phase 3: Rattenfänger von London
??? → Beeinflusst durch Konni
Invoke: Privatarmee aus Minderbemittelten rekrutiert
Compell: Argwohn der Kabale

Phase 4: Ein Deal ist ein Deal
??? → Einfluss in die Geschichte Sir Alfonso Coscotes
Invoke: Versteht es, für Gefallen gute Gegenleistung zu erhalten
Compell: Kann geschäftliche Abmachungen schlecht unerfüllt lassen

Phase 5: Über Leichenteile gehen
??? → Einfluss in die Geschichte Jessica Maria Carters
Invoke: Absolut kaltblütig, wenn es der Sache dient
Compell: Wer seine Handlungen kennt, muss ein schlechtes Bild kriegen

Lloyd McNamara

Mundus est Ostrea Edenshaw